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28. Mai 2017

Norwegen, Tag 2 (26.5.2017)

Nach dem Check-in dürfen wir 200 m weiter fahren. Dort müssen wir bis fast 2 Uhr warten, ehe die Autos auf die Fähre geleitet werden (einige LKWs sind bereits an Bord). Wir suchen unsere Kabine, und wenige Minuten später schlafe ich fest.

 

Um 8 weckt mich die Wecker-App des iPhone. Nach Duschen und Frühstücken besichtigen wir das Schiff und machen Fotos. Das Wetter ist identisch wie vor zwei Jahren: Sonnenschein, blauer Himmel, nicht eine Wolke.

 

Wir nähern uns Malmö und der Brücke zwischen Dänemark und Schweden.

 

Wir fotografieren die Windräder im Meer ...

 

... und die Brücke.

 

Die Fähre kommt in Malmö um 11:15 an. Wir setzen uns ins Auto. Um 11:30 sind wir an der Reihe, von Bord zu rollen.

 

Wir nehmen die Autobahn nach Norden. Um 12:25 sehen wir das erste "Achtung: Elche"-Verkehrszeichen. Kurz vor 13 Uhr fahren wir zu einem kleinen Picknickplatz, wo wir uns mit Sardinen und Muffins stärken.

 

Danach geht's nonstop (abgesehen von zwei Fahrerwechseln) nach Norwegen. Um 17:20 überqueren  wir bei Svinesund die Grenze. Ein Beamter winkt uns beiseite, kontrolliert die Pässe, erkundigt sich nach unseren Plänen und ob wir zum ersten Mal in Norwegen sind und fragt zuletzt nach der Menge der mitgebrachten Alkoholika und Zigaretten (0 und 0). Danach wünscht er uns einen schönen Urlaub. Wir fahren zu einer Autobahnraststätte, doch die Touristeninformation hat bereits geschlossen.

 

Unser nächstes Ziel ist ein Einkaufszentrum in Halden, genauer gesagt eine Narvesen-Filiale, wo wir Simkarten und Datenpakete kaufen wollen. Die vorgeschriebene Registrierung kann aber erst am Montag erfolgen. Wir beschließen, uns den Internet-Zugang am Montag in Oslo zu besorgen, wo es einen Shop des Providers MyCall gibt.

 

Nach einem Spaziergang durchs Stadtzentrum ...

 

... fahren wir zur Festung Fredriksten auf einer Erhebung über Halden. Wir stellen den Vantourer am Parkplatz ab ...

 

... und besichtigen die Anlage.

 

Anschließend fahren wir rund 12 Kilometer zum Haldenkanal. Hier befindet sich die Brekke-Schleuse, Europas höchste Schleusentreppe mit einer Hubhöhe von 27 m (wäre interessant, ein Schiff bei der Durchfahrt zu beobachten).

 

Wir übernachten auf dem kleinen Parkplatz bei der Schleuse.

 

Kilometerstand: 1597 km.






Norwegen, Tag 1 (25.5.2017)

Um 6:01 setzen wir uns in Bewegung. Wir nehmen die Route über den Seeberg und Wieselburg zur Westautobahn. In Ort im Innkreis kurz vor der deutschen Grenze tanken wir und essen einen Muffin.

 

Kurz nach halb 10 brechen wir wieder auf. Etwas mehr als 900 km liegen heute noch vor uns. Um 9:42 überqueren wir die Grenze (es stehen zwar einige Grenzbeamte auf der Straße, die vereinzelt Autos kontrollieren, aber uns winken sie durch). 8 Minuten später kommt der deutsche Grenzkontrollposten, auch hier dürfen wir ohne Anhalten durchfahren. Wir fahren über Regensburg bis zu einem Parkplatz kurz vor Hof, wo wir um 13 Uhr zu Mittag essen.

 

Um 13:45 brechen wir wieder auf. Die nächste Pause legen wir um 16:30 ein. Zu diesem Zeitpunkt sind wir bereits 823 km gefahren.

 

Den Tausender überschreiten wir um 18:42. Da wir genügend Zeit haben, verlassen wir um 19:10 bei Schwerin die Autobahn, um den Rest des Weges auf Landstraßen zurückzulegen. Nach einem Tankstopp erreichen wir schließlich denselben Parkplatz bei ein paar Windrädern, wo wir bereits vor zwei Jahren pausiert haben. Hier essen wir faschierte Laibchen und Erdäpfelsalat.

 

Um 22:15 sind wir am Skandinavienkai in Travemünde und warten auf den Beginn des Check-ins der Fähre um Mitternacht. 

 

Kilometerstand: 1126 km.



24. Mai 2017

Norwegen, Tag 0 (24.5.2017)

Morgen früh (geplante Abfahrtszeit: 6 Uhr) geht es los: unsere zweite Reise nach Norwegen. Während wir 2015 den Norden unsicher machten, werden wir heuer den Süden sowie Fjord-Norwegen erkunden.

 

Kilometerstand: 0.

3. Mai 2017

Kärnten, Tag 4 (1.5.2017)

Duschen und Frühstücken. Um 7:40 Abfahrt. Kurz vor Ebene Reichenau sehen wir einen Wegweiser "Falkertsee" und biegen kurz entschlossen dorthin ab. Die Straße führt ein paar Kilometer steil bergauf. Im Ort Falkertsee auf rund 1800 m Seehöhe liegt noch recht viel Schnee.

 

Wir stellen das Auto auf einem Parkplatz ab.

 

Dann wandern wir in Richtung See.

 

Der Rundweg ist zwar wegen Lawinengefahr gesperrt, doch wir nehmen an, dass jemand vergessen hat, das Schild zu entfernen.

 

Auf dem Abhang sind noch große Eiszapfen zu sehen.

 

Der See sieht sehr fotogen aus.

 

Zuletzt gehen wir noch zu einer Schischule hinunter.

 

Kurz vor 10 fahren wir die Bergstraße wieder hinunter. Auf halbem Weg befindet sich das Almdorf Seinerzeit, eine exklusive Ferienanlage (laut Reiseführer beginnen die Preise für eine Almhütte für zwei Personen bei 430 Euro - pro Nacht).

 

Während wir hier fotografieren, kommt ein Traktor mit Maibaum vorbei.

 

Um halb elf sind wir in Ebene Reichenau (dieser Ortsname gefällt mir) ...

 

... und um 11:15 auf der Turracherhöhe.

 

Zum Mittagessen gibt es heute Kaiserschmarrn mit Sauerkirschen.

 

Danach fahren wir ohne weitere Stops (abgesehen von einem Fahrertausch auf halbem Weg) nach Hause.

 

Kilometerstand: 776 km (gesamt: 9700).

30. April 2017

Kärnten, Tag 3 (30.4.2017)

Same procedure as yesterday (abgesehen vom Rundgang): nach dem Frühstück schwimmen wir im geheizten Freibad (Lufttemperatur laut Wetter-App: 1 Grad), danach wird der Vantourer für die Abfahrt vorbereitet. Wir bezahlen die Rechnung und verlassen um 9:15 den Schluga-Campingplatz. Unser erstes Ziel ist das Naßfeld in rund 1500 m Seehöhe. Die Wintersaison ist vorbei, die Sommersaison hat noch nicht begonnen - die Hotels sind alle verlassen.

 

Ein kurzer Abstecher bringt uns zur Sonnleitn. Allerdings läßt die Sonne auf sich warten. Zum Glück sind wir schon auf die Norwegen-Reise vorbereitet und haben Hauben und Handschuhe dabei.

 

Dann fahren wir bis zur italienischen Grenze. Wir vermuten, dass das Wohnmobil-Verbotsschild sich nur auf den Parkplatz 5 bezieht (wo wir nicht stehen). Überhaupt ist das Naßfeld ziemlich Wohnmobil-unfreundlich, zwischen 20 und 8 Uhr darf man dort nicht stehen :-(

 

Auf dem Rückweg halten wir für ein paar Bilder bei der Nikolo-Brücke ...

 

... und beim Wasserkraftwerk Tröpolach.

 

Jetzt bessert sich das Wetter. Wir fahren weiter nach Westen in Richtung Lesachtal und legen kurze Fotostopps ein. Außerdem essen wir auf einem kleinen Parkplatz neben der Straße zu Mittag.

 

Wir erreichen das Tor zum Lesachtal.

 

Wenig später halten wir bei einer alten Mühle.

 

In Sankt Jakob gehen wir den Kreuzweg mit zahlreichen kleinen Kapellen hinauf.

 

Das Lesachtal ist wunderschön. Wir nehmen uns vor, dass dies nicht unsere letzte Fahrt hierher bleiben soll.

 

In Maria Luggau an der Grenze zu Osttirol können wir wieder eine alte Mühle besichtigen.

 

Wir fahren weiter nach Westen, bis wir bei Tassenbach (nicht weit vom Grenzübergang nach Südtirol entfernt) die ostwärts nach Lienz führende Straße erreichen. Das folgende Foto entsteht kurz hinter Lienz.

 

Wir fahren weiter in Richtung Winklern und erreichen den Nationalpark Hohe Tauern.

 

In Winklern biegen wir nach rechts ab (nach links kommt man nach Heiligenblut und zur Großglockner Hochalpenstraße) und fahren zum Millstädter See. Unseren heutigen Übernachtungsplatz direkt am See kennen wir bereits aus dem Vorjahr.

 

Kilometerstand: 548 km.

 

29. April 2017

Kärnten, Tag 2 (29.4.2017)

Am Morgen ist es neblig. Laut Wetter-App hat es 0 Grad. Hallen- und Freibad öffnen um 8. Wir sind nach dem Frühstück um 8:03 dort und gar nicht die ersten. Wir schwimmen im beheizten Außenpool 16 bzw. 30 Längen, dann duschen wir und machen einen Rundgang. Die Sonne kommt heraus.

 

Hier die Rezeption des weitläufigen Schluga-Campingplatzes:

 

Es gibt sogar einen Hoppel-Poppel-Streichelzoo.

 

Um 10 Uhr fahren wir zum Pressegger See. Hier besitzt die Familie Schluga zwei Appartment-Häuser mit Zugang zum See, wo wir parken können.

 

Wir holen die Falträder aus dem Vantourer, entfalten sie und beginnen mit einer Seerundfahrt, des öfteren unterbrochen von Fotostopps.

 

Der Weg durchs Schilfgebiet ist nach einigen hundert Metern wegen der starken Regenfälle der letzten Tage überschwemmt. Wir drehen um und nehmen die längere Route über eine wenig befahrene Asphaltstraße.

 

Auf der anderen Seite des Sees treffen wir wieder auf den Seerundweg. Hier ist er teilweise so eng und uneben, dass wir die Räder schieben müssen.

 

Am oberen Ende des Sees ist der Weg wieder überschwemmt. Zwei Fußgänger müssen umdrehen, aber wir nehmen Anlauf und fahren durchs bis zu 10 cm tiefe Wasser.

 

Nachdem wir die Räder wieder verstaut haben, geben wir die Egger Alm als Ziel ins Navi ein. Die Straße hinauf ist eng, aber es gäbe viele Ausweichplätze, wenn ein Auto entgegen käme (was nicht passiert). Auf 1422 m Seehöhe befindet sich ein großer Parkplatz. Hier essen wir kurz vor 14 Uhr Sardinen und machen anschließend ein paar Fotos.

 

An einem schönen Sommertag müsste man den Wagen wahrscheinlich hier stehen lassen und zu Fuß weiter gehen, da es schwierig wäre, im weiteren Verlauf der Straße Halte- oder Parkplätze zu finden. Da aber heute nur wenige Leute unterwegs sind, haben wir diesbezüglich kein Problem. Wir fahren zuerst zur Egger Alm...

 

... und dann am Egger See vorbei zur Dellacher Alm.

 

Von hier führt eine schmale Straße weiter zur Poludig Alm. Wenn uns hier ein anderes Auto entgegen gekommen wäre, hätten wir ein ernstes Problem gehabt. Das passiert zum Glück nicht, aber eine kleine Mure hat teilweise die Straße verschüttet. Wir wagen es nicht, mit dem relativ  breiten und schweren Vantourer die Engstelle zu passieren. Zum Glück kann man hier mit mehrmaligem Rückwärts- und Vorwärtsfahren umdrehen 

 

Auf dem Rückweg bleiben wir kurz für ein paar Bilder des Egger Sees stehen (eigentlich besteht auf dieser Straße Halteverbot).

 

Die Straße zur Egger Alm bietet nur an einer Stelle einen Aussichtspunkt hinunter ins Gailtal.

 

Um 17:30 sind wir wieder am Campingplatz. Wir legen uns im Ruheraum des Hallenbads auf Liegen, wo ich den heutigen Blog schreibe. Danach schwimmen wir ein paar Längen im Pool des Freibads. Zum Abendessen gibt es vegane Hamburger mit Champignons und Tomatensalat, als Dessert Erdbeeren mit Vanilleeis.

 

Kilometerstand: 323 km.