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15. April 2017

Kärnten und Salzkammergut, Tag 2 (14.4.2017)

Am Morgen kurz vor halb sieben: keine Änderung, die Autobatterie wird am Display als fast leer angezeigt (am Batteriecomputer hat sie mehr als genug Volt, was sich später beim Starten bestätigt - der Motor springt sofort an). Beim Versuch zu heizen kommt am Truma-Bedienpanel das Fehler-Rufzeichen. Draußen hat es laut Internet 5 Grad, im Wagen ist es nicht viel wärmer. Ich möchte ein Video vom Display machen - plötzlich zeigt die Autobatterie zwei von drei grünen Lämpchen. Wir starten den Motor, jetzt sind es sogar 3 von 3. Die Heizung funktioniert weiterhin nicht. Ich finde den Fehlercode (162) und im Internet eine Beschreibung (Fenster über dem Kamin ist offen, was nicht stimmt). Wir öffnen und schließen das Fenster, jetzt geht die Heizung wieder.

Nach Frühstück und Duschen im wohlig warmen Vantourer machen wir uns auf den Weg nach Mondsee (Ort). Am Hallstätter See halten wir für ein paar Fotos. Das Gras ist nass, in der Nacht hat es hier geregnet.

 

Danach kommen wir zum Südende des Attersees (Wohnmobile dürfen auf dem kleinen Parkplatz nur halten, aber nicht parken).

 

Bald danach sind wir am Südende des Mondsees und fahren am Ostufer zum gleichnamigen Ort am Nordende. Auf einem Parkplatz in der Nähe des Sees (Kurzparkzone, 2 Stunden, im Sommer wahrscheinlich gegen Gebühr) bleiben wir stehen und gehen in einen Maritim-Shop auf der Suche nach einem Kompass fürs Reisemobil. Leider ist der Laden kleiner als erhofft und hat wenig vorrätig, aber wir nehmen den Katalog mit.

 

Dann spazieren wir zum See...

 

... und ins Ortszentrum.

 

Hier befindet sich die Basilika des ehemaligen Benediktinerklosters Mondsee, die größte Kirche des Salzkammergutes.

 

Die Innenraumlänge beträgt 70 m.

 

Neben der Kirche steht das Schloss, von dem wir den Innenhof fotografieren.

 

Danach kehren wir zum Auto zurück und fahren an der Ostseite des Mondsees entlang nach Südosten. Auf einem kleinen Platz neben der Straße halten wir, um zu Mittag zu essen (es ist 13:00).

 

Anschließend umrunden wir den Mondsee, wobei wir in Sankt Lorenz die Kirche besichtigen.

 

Es kommt jetzt immer mehr die Sonne durch, womit wir nach der Wettervorhersage gar nicht gerechnet haben. Wir fahren zum Attersee und setzen uns auf einem Rastplatz für eine Weile in die Sonne.

 

Im Ort Attersee gibt es wenige Parkplätze. Wir finden schließlich einen bei der Kirche, die wir (ebenso wie die evangelische Kirche, die am Foto zu sehen ist) besichtigen. 

 

Anschließend spazieren wir hinunter zum See und machen ein paar Fotos.

 

Nächstes Ziel: Ein Hofer in Gmunden, wo wir das Abendessen kaufen. Danach fahren wir fast bis Bad Ischl und nehmen anschließend die Straße zum Attersee, die wir schon am Morgen gefahren sind und von der wir wissen, dass es dort mehrere für eine Übernachtung geeignete Parkplätze gibt.

 

Die Anzeige von Bord- und Autobatterie am Display zeigte tagsüber stets (und erwartungsgemäß) 3 von 3 grüne Lämpchen. Um 21:15 ist bei der Autobatterie aber wieder das rote Lämpchen zu sehen - fast so, als ob dies mit der Uhrzeit in Zusammenhang steht.

Die Route auf der nächsten Abbildung ist nicht ganz korrekt (Tomtom lässt nur fünf Zwischenziele zu und ist manchmal etwas eigenwillig). Erstens haben wir den Mondsee komplett umrundet (nach Wegpunkt 3) und sind dann erneut am Ostufer entlang gefahren bis zum Attersee. Und zweitens haben wir vom Ort Attersee bis Gmunden die Autobahn genommen.

 


Kärnten und Salzkammergut, Tag 1 (13.4.2017)

Planänderung: der behoben geglaubte Fehler, dass das Elektro-Display glaubt, die Batterie sei fast leer, und deshalb zur Verhinderung einer Tiefentladung den Strom abschaltet, ist wieder aufgetreten. Wir können daher nicht heizen, und am Morgen ist es im Auto ziemlich kalt (Außentemperatur: 3 Grad). Um den Wagen mit der Klimaanlage zu heizen, fahren wir ohne Besichtigung von Gurk via Ossiach nach Villach und machen nur am Ossiacher See eine Frühstückspause.

 

Wir verbringen den Tag mit Lesen, Relaxen, ein wenig Radfahren und einem Mittagessen bei McDonalds, während der Mechaniker den ganzen Tag mit der Elektrik des Vantourers beschäftigt ist. Am Ende baut er aus einem anderen Vantourer ein Display aus und in meinem Wagen ein, danach werden Bord- und Starterbatterie als voll angezeigt. Das bedeutet wohl, dass sowohl das Originaldisplay als auch das letzte Woche ausgetauschte Display kaputt waren. Ich wäre froh, wenn die von Anfang an vorhandenen Elektrikprobleme nun tatsächlich behoben wären, aber ich bin skeptisch, denn auch beim letzten Reparaturversuch hat es anfangs funktioniert.

 

Wir fahren kurz vor 18 Uhr los in Richtung Bad Ischl. Nach rund 160 km (für den Katschbergtunnel werden 11,50 Euro Maut kassiert) halten wir auf dem Pass Gschütt, um hier zu übernachten. Als ich die Batterien mit dem Elektro-Display kontrolliere, wird die Bord-Batterie als voll angezeigt. Bei der Starter-Batterie aber blinkt nur das rote Alarm-Lämpchen - wieder dasselbe Problem, nur diesmal auf die andere Batterie bezogen :-(

  
 


13. April 2017

Kärnten und Salzkammergut, Tag 0 (12.4.2017)

Wir brechen kurz vor 19:30 mit Ziel Gurk auf, das wir am nächsten Vormittag besichtigen wollen. Ein paar Kilometer vor dem Ziel beginnen wir uns nach einem Übernachtungsplatz umzusehen. Einen solchen finden wir im Ort Straßburg bei der Kirche.

 

9. April 2017

Kärnten, Tag 3 (9.4.2017)

Müde von der gestrigen Wanderung, schlafen wir fast bis 7 Uhr. Nach einem Frühstück mit Kaffee, Apfel, Banane und Manner-Schnitten brechen wir um 7:40 auf (wie auf dem Foto zu sehen ist, hatte noch jemand die Idee, auf diesem Parkplatz zu übernachten).

 

Wir fahren am Ossiachersee vorbei nach St. Veit und weiter über das Klippitztörl. Dieser Pass ist fast so hoch wie der höchste mit dem Auto erreichbare Parkplatz auf der Villacher Alpenstraße.

 

Die weitere Route führt uns über das Lavanttal nach Zeltweg. Kurz vor 12 treffen wir zu Hause ein, wo das Mittagessen bereits fertig ist.

Kärnten, Tag 2 (8.4.2017)

Der Wecker geht um 6 Uhr los, aber wir bleiben noch etwas liegen, da wir erst einheizen und das Wasser auf Duschtemperatur bringen müssen. Nach dem Frühstück verlassen wir um ca. 7:45 unseren Übernachtungsplatz.

 

Wir fahren die Villacher Alpenstraße hinauf. Kein schöner Anblick: einmal liegt neben der Straße ein von einem Auto getötetes Reh.

 

Bei den Aussichtspunkten bleiben wir stehen. Meistens sind sie von den dazugehörigen Parkplätzen nur wenige Schritte entfernt.

 

Die Aussicht ist immer wieder herrlich.

 

Am Ende der Alpenstraße befindet sich ein großer Parkplatz, in der Grafik unten (leicht rechts von der Mitte) eingezeichnet. Wir beschließen, das herrliche Wetter zu nutzen und eine Wanderung zum Gipfel des Dobratsch (links oben) zu unternehmen.

 

Um 11 Uhr brechen wir auf. Zunächst ist der Weg fast eben, aber das ändert sich bald - immerhin sind mehr als 400 Höhenmeter zu überwinden.

 

Ein Abstecher bringt uns zu einer Aussichtsplattform mit Blick auf die italienische Grenze bei Thörl-Maglern.

 

Rund ein Drittel der Strecke ist noch mit Schnee bedeckt, was den Aufstieg ziemlich erschwert.

 

Um 14 Uhr erreichen wir den 112 m hohen Fernsehsender fast am Gipfel des Dobratsch.

 

Nach dem anstrengenden Marsch haben wir eine Rast verdient.

 

Ein paar Höhenmeter über dem Sender befindet sich eine kleine Kirche.

 

Anschließend gehen wir zum Gipfelkreuz des Dobratsch. Der Weg dorthin führt über einen Grat, bei dem es links und rechts ziemlich steil hinunter geht.

 

Direkt unter dem Gipfel steht eine zweite Kirche.

 

Um 15 Uhr machen wir uns auf den Rückweg, der sehr viel rascher zurückzulegen ist - erstens weil es meistens bergab geht und zweitens weil wir nun weniger Fotos machen. Als der Parkplatz mit dem Vantourer ins Blickfeld kommt, gibt das einen zusätzlichen Ansporn.

 

Kurz vor halb fünf sind wir wieder beim Wagen, wo wir uns für ein dreiviertel Stündchen aufs Ohr legen - der große Vorteil, wenn man mit einem Wohnmobil unterwegs ist. Danach fahren wir die Alpenstraße wieder hinunter. Einmal halten wir bei einer Aussichtsplattform, auf der man über dem Abgrund stehen kann.

 

Schließlich erreichen wir den Parkplatz P1, wo wir wieder übernachten. 





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Kärnten, Tag 1 (7.4.2017)

Wir stehen um 5 Uhr auf, trinken Kaffee und vervollständigen die Ladung (Fotoausrüstung, Computer usw.). Um Punkt 6 Uhr brechen wir auf und sind zwei Minuten vor 9 bei Falle in Villach. Der Verkaufsleiter ist nicht da, da in Klagenfurt eine Freizeitmesse stattfindet, aber da ein Reparaturtermin gecancelt wurde, hat die Mechanikerin sofort Zeit, sich um den Vantourer zu kümmern. Es wird der Elektroblock ausgetauscht.

 

Wir schauen uns im Campinggeschäft um und kaufen ein paar Kleinigkeiten. Kurz nach 11 sind wir wieder in der Werkstatt, wo eine schlechte Nachricht auf uns wartet: der Austausch des Elektroblocks hat nichts gebracht, das Display zeigt immer noch eine fast leere Wohnraumbatterie an. Während die Arbeit am Auto fortgesetzt wird, fahren wir mit einem Firmenauto zum McDonalds und essen zu Mittag.

 

Anschließend fahren wir ca. 15 km nach Rosegg, um den Tierpark zu besichtigen.

 

Der Eintritt beträgt 9 Euro pro Person.

 

Man kann im Tierpark u.a. Schafe, Esel, ...

 

... Rotwild, Vögel, ...

 

... und Steinböcke beobachten.

 

Der Rundgang führt uns auf einen Hügel mit einer Burgruine.

 

Danach gehen wir wieder bergab, mit Ausblick auf das Rosental und die Karawanken.

 

Auch einige Bisons (ist das die Mehrzahl von Bison?) leben im Tierpark.

 

Um 16:45 sind wir zurück in Villach. Die Mechanikerin hat herausgefunden, dass die Leitung zum Display beschädigt war. Sie hat ein neues Kabel verlegt, jetzt wird eine fast volle Batterie angezeigt. Wir fahren erfreut weg und kaufen beim Hofer ein paar Lebensmittel. Als ich das Ladegerät für den Akku des Fotoapparats einschalten will, bemerke ich, dass die 12-Volt-Steckdosen und die Lampen keinen Strom haben. Also kehren wir rasch zurück zu Falle. Die Mechanikerin arbeitet bis 19:15 und bekommt es unter Umgehung des Hauptschalters hin, den Lichtstromkreis wieder zu aktivieren. Wir werden aber demnächst wieder einen Ausflug nach Kärnten machen müssen, da ein weiterer Geräteaustausch nötig ist. 

Wir fahren dann zur Villacher Alpenstraße (eigentlich eine Mautstraße, aber derzeit kann sie kostenlos benützt werden) und übernachten auf dem ersten Parkplatz. Von hier hat man einen schönen Blick auf Villach.

 

Unsere heutige Route:

 

30. September 2016

Italien, Tag 30 (30.9.2016)

Um 10:30 sind die Arbeiten am Vantourer abgeschlossen (Austausch des Solarreglers und Behebung einiger Kinderkrankheiten, die während der Fahrt bemerkt wurden; dass vermutlich der Elektroblock von Anfang an fehlerhaft gewesen und die eigentliche Ursache der Elektrik-Probleme ist und auch ersetzt werden muss, ist eine andere Geschichte). Wir wollen den schönen Herbsttag für einen letzten Ausflug in diesem Urlaub nutzen. Deshalb kaufen wir beim Hofer etwas fürs Mittagessen und fahren nach Innerkrems, um über die mautpflichtige Nockalmstraße den Nationalpark Nockberge zu durchqueren.

Die Nockalmstraße ist 35 Kilometer lang und führt in 52 Kehren ("Reidn") bis in über 2000 m Seehöhe. Man kann an verschiedenen Stellen halten, in Almwirtshäusern einkehren, Wanderungen unternehmen usw. Im Nationalparkzentrum kann eine Ausstellung besichtigt werden, außerdem läuft ein kurzer 3D-Film über die Nockberge. Leider schieben sich einige dunkle Regenwolken vor die Sonne und sorgen für sehr schlechtes Foto-Licht, so dass wir beschließen, relativ zügig weiter zu fahren (und bei besserem Licht wieder zu kommen). Nachfolgend jedenfalls ein paar Bilder:

 

 

 


 
 
 

 

 

 

 

Um 19 Uhr laufen wir im "Heimathafen" ein. Hier die Route des letzten Tages:

 

Insgesamt haben wir auf dieser Reise 4607 km zurückgelegt. 

Fazit: Die Flexibilität des Reisens mit einem Reisemobil ist großartig. Der 6 m lange Vantourer ist der beste Kompromiss aus groß genug für zwei Personen und klein genug, um fast überall damit hin zu kommen. Auch die Ausstattung (Diesel- statt Gasheizung, Kompressor- statt Absorber-Kühlschrank, Raum- statt Festbad, Längsbetten) ist aus meiner Sicht optimal. Die Zusatzausstattung, die ich gegen Aufpreis kaufte bzw. vom Händler einbauen ließ (2. Batterie, akustische Abstandsanzeige beim Retour-Fahren, Ladebooster, Solaranlage, Batteriecomputer, Rückfahrkamera, Toiletten-Entlüftung, Alarmanlage, Sicherheitsschlösser), hat sich ebenfalls bewährt. Nur die Elektrik-Probleme trüben das positive Gesamtbild ein wenig, doch inzwischen funktioniert fast alles bzw. ist die eigentliche Ursache bekannt, so dass ich zuversichtlich bin, dass bald auch das letzte Problem behoben sein wird. Weiteren Reisen mit dem Vantourer (für 2017 ist Süd-/Mittelnorwegen angedacht) steht somit nichts im Wege.