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2. Mai 2019

Kärnten, Tag 3 (2.5.2019)

Um 9 Uhr haben wir einen Termin bei Falle wegen einer kleinen Reparatur. Da wir mit dem Frühstück bereits um 7:30 fertig sind, wollen wir die Zeit nutzen und die Wallfahrtskirche Maria Gail besichtigen. Da wir zu Fuß eine stark befahrene Straße überqueren müssten, beschließen wir, mit dem Auto zu fahren. In der Nähe der Kirche gibt es keine Parkmöglichkeit, wir stellen den Wagen daher etwas weiter weg an den Straßenrand und marschieren hin.



Die Kirche ist offen (sie wird gerade gereinigt), so dass wir auch ein paar Fotos im Inneren machen können.



Um dreiviertel 9 sind wir zurück bei Falle.



Die Reparatur ist nach einer halben Stunde erledigt. Es folgt Shopping im Camping-Laden (ich kaufe einen Sonnenhut und eine Ersatz-Wasserpumpe), ...



... beim Lidl ...



... und beim Billa.



Anschließend fahren wir zum Picknickplatz beim Faaker See, wo wir auch gestern gewesen sind. Hier essen wir zu Mittag.



Danach holen wir die Campingstühle aus dem „Keller“, stellen sie nebem Ludwig van Tourer ins Gras und genießen den Sonnenschein. Ich beginne ein neues Hörbuch („Total verhext“ von Terry Pratchett), schlafe zwischendurch aber ein, so dass ich mir die ersten Kapitel noch einmal anhören werde.



Gegen halb 3 bereiten wir uns auf eine Wanderung vor (heute nur ein kleiner Rucksack mit Trinkflasche, einem Apfel und einem Fleece-Pulli, dazu die Fototasche mit zwei Kameras). Um 14:45 machen wir uns auf den Weg, den Faaker See zu umrunden. Leider ist er ziemlich verbaut, es gibt nur wenige Stellen, wo man den See sieht, und noch viel weniger Plätze, wo man ohne zahlen zu müssen bis ans Wasser gelangt.



Um hier künftig unser Boot verwenden zu können, werden wir uns auf einem Campingplatz einquartieren müssen.



In Faak am See kommen wir an der Kath. Filialkirche hl. Georg vorbei.



Wenig später legen wir bei einem Marterl eine Pause ein.



In Drobollach wird derzeit an einem freien Seezugang gebaut (soll 2020 fertig sein, laut Zeitung gibt es aber Streit mit den Anrainern, die davon nicht begeistert sind).



Nach 10 km Fußmarsch erreichen wir wieder Ludwig van Tourer. Wir hatten die Heizung so programmiert, dass uns bei der Rückkehr warmes Wasser zur Verfügung steht, und können daher sofort duschen. Danach wird das Abendessen zubereitet (Eierspeise mit Spargel und Tomatensalat). Während des Essens fallen um 19:15 erste Regentropfen. Der seit Tagen vorhergesagte Wetterumschwung ist eingetroffen.



Wie schon die vorangegangene Nacht, werden wir auch diese bei Falle verbringen. Unsere Route:



Kilometerstand: 300 km (20 km gefahren).


1. Mai 2019

Kärnten, Tag 2 (1.5.2019)

Um halb 7 erwachen wir bei blauem Himmel und Sonnenschein, allerdings hat es draußen nur 5 Grad. Um halb 8 haben wir die Morgenroutine beendet und verlassen Ludwig van Tourer, um das Stift Sankt Georgen zu umrunden.



Eine zweite Runde erfolgt innerhalb des Stiftgartens, wo wir den „Weg der Orientierung“ gehen.



Um 9:10 verlassen wir St. Georgen. Nach ca. 5 km halten wir in Launsdorf neben der Kirche.



Hier führt der Wanderweg „Rund um Burg Hochosterwitz“ vorbei. Wir packen die Ausrüstung und etwas Verpflegung in die Rucksäcke (Schlafsack, Isomatte und Zelt sind zwar etwas übertrieben, aber wir möchten eine längere Tour gewichtsmäßig testen) und marschieren los. Das erste Ziel ist Sankt Martin.



Danach gelangen wir nach Sankt Sebastian. Hier in der Gegend, kurz nach der Hälfte des Weges, legen wir eine Pause ein, um je einen Apfel zu essen und etwas zu trinken.



Immer wieder hat man schöne Ausblicke auf die Burg Hochosterwitz.



Nach etwas mehr als 11 km erreichen wir wieder das Reisemobil. Wir duschen und stärken uns mit jeweils einer Dose Sardinen. Danach brechen wir auf, denn wir wollen die Nacht in Villach verbringen. Auf dem Weg in Richtung Seebergsattel entdecke ich in Eberndorf ein großes Gebäude und biege dorthin ab. Es handelt sich um ein Stift, in dem heute das Gemeindeamt und ein Kindergarten untergebracht sind.



Wenig später halten wir für ein paar Fotos am Gösselsdorfer See.



Anschließend fahren wir im Rosental westwärts. Einmal halten wir bei einem Parkplatz, um ein paar Aufnahmen der schönen Landschaft zu schießen.



Einen weiteren Fotostopp legen wir am Faaker See ein.



Um halb sieben am Abend erreichen wir den Camping-Händler Falle, wo wir die Nacht verbringen werden. Unsere Route:



Kilometerstand: 280 km (122 km gefahren).

30. April 2019

Kärnten, Tag 1 (30.4.2019)

Der 1. Mai, ein Mittwoch, beschert uns mit zwei Urlaubstagen ein langes Wochenende. Nachdem wir geduscht und zu Abend gegessen haben, brechen wir um 17:32 auf. Im Mürztal tanken wir und versorgen uns bei Hofer und Lidl mit Lebensmitteln. Danach fahren wir nach Sankt Georgen am Längsee, wo wir um 20:45 eintreffen. Wir parken auf dem großen Parkplatz beim Stift.



Unsere Route:



Kilometerstand: 158 km.

28. April 2019

Ostösterreich, Tag 3 (28.4.2019)

Kirchenglocken um 6. Heute sind wir schneller als gestern und fahren bereits um 7:05 ab. Auch heute geht es wieder nach Rust, dieses Mal bei Sonnenschein, wenngleich recht starkem Wind (letzteren hatten wir auch am Vortag).



Nach einem Abstecher zum öffentlichen WC gehen wir zum Seehotel Rust.



Danach folgen wir der Seestraße, die weit durch den Schilfgürtel zum Seebad Rust führt.



Der Parkplatz beim Seebad kostet 4 Euro, wenn man 24 Stunden bleibt. Es ist offenbar nicht verboten, im Auto zu übernachten, obwohl es gleich daneben einen Campingplatz gibt.



Nach einigen Fotos ...



... marschieren wir wieder zurück nach Rust.



Um 9 Uhr brechen wir auf und treffen um 11:07 in heimatlichen Gefilden ein. Unsere Route:



Kilometerstand: 447 km (135 km gefahren).

27. April 2019

Ostösterreich, Tag 2 (27.4.2019)

Wir brauchen heute keinen Wecker, denn wir haben Kirchenglocken, die um 6 Uhr zu läuten anfangen. Nach fast 6 Monaten Pause klappt die Morgenroutine (Duschen, Frühstücken, alles für die Abfahrt herrichten, ohne sich gegenseitig ständig im Weg zu sein) recht gut. Um 7:30 starten wir den Motor des Reisemobils und fahren ein paar Kilometer zurück nach Rust.



Unser Fotowalk führt uns zur evangelischen Kirche ...



... und in die Altstadt.



Als wir kurz nach 9 den Neusiedler See erreichen, setzt leichter Regen ein, der aber bald wieder aufhört.



Wir kehren zum Auto zurück und machen uns um 9:40 unter Vermeidung von Autobahnen auf den Weg zur Shopping City Süd, wo wir uns im Sportgeschäft XXL und bei Xiaomi umschauen. Danach essen wir ein Döner Sandwich und durchqueren einen Teil des Ikea-Labyrinths.



Auf der anderen Seite der SCS kaufen wir beim Campingausstatter Berger und im Sportgeschäft Decathlon ein paar Kleinigkeiten. Außerdem besorge ich mir beim Hofer eine Tube Zahnpasta.



Um 15:15 sind wir wieder am Neusiedler See, und zwar in Podersdorf. Auf den großen Parkplätzen am See darf (ebenso wie bei der Windmühle) nicht übernachtet werden, aber es gibt andere Stellen, wo wir bei Bedarf die Nacht verbringen könnten.



Wir gehen zum Leuchtturm, ...



... danach zur Kirche ...



... und weiter zur Windmühle.



Um 17:30 verlassen wir Podersdorf wieder. Als wir Neusiedl erreichen, entdecke ich auf einem Hügel eine Kapelle. Da die Durchfahrtsstraße wegen des Landens eines ÖAMTC-Hubschraubers gerade gesperrt ist, biegen wir rechts ab, suchen einen Parkplatz und steigen den Kalvarienberg zur Kapelle hinauf.



Da wir heute bereits 20.000 Schritte gemacht haben, beschließen wir, nicht lang nach einem Übernachtungsplatz zu suchen, sondern die Nacht so wie gestern in Oslip neben der Kirche zu verbringen. Unsere Route:



Kilometerstand: 312 km (185 km gefahren)

26. April 2019

Ostösterreich, Tag 1 (26.4.2019)

Am letzten April-Wochenende starten wir in die neue Reisemobil-Saison. Am Nachmittag müssen noch diverse Ausrüstungsgegenstände in Ludwig van Tourer verstaut werden, ...



... dann duschen wir, essen zu Abend und brechen um 17:40 auf. Vor zwei Tagen sah es noch nach einem in ganz Österreich verregneten Wochenende aus, nun dürfte es aber im Osten weitgehend trocken bleiben. Wir beschließen daher, ins Burgenland zu fahren. In Park4night ist ein Parkplatz in St. Margarethen eingetragen, aber „Camping verboten“-Schilder vertreiben uns von dort. Wir fahren weiter nach Rust und dann nach Oslip, wo wir am Ortsrand einen ruhigen Platz bei der Kirche finden.



Bevor die Sonne um 20 Uhr untergeht, machen wir noch einen kurzen Spaziergang rund um die Kirche.



Unsere Route: 



Kilometerstand: 127 km (vermutlich waren es tatsächlich ca. 132 km, wir hatten vergessen, vor der Abfahrt den Kilometerzähler auf 0 zu stellen).