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1. Oktober 2018

Golling, Tag 2 (1.10.2018)

Kurz nach 7 sind wir im Speisesaal und bedienen uns am Frühstücksbüffet. Ich esse Semmeln mit Butter und Marmelade sowie Wurst, Schinken und Käse, Joghurt, einen gestern Abend übrig gebliebenen Donut, dazu Kaffee und Orangensaft. Außerdem nehme ich zwei Semmeln mit Wurst und Käse und einen Apfel als Lunchpaket mit. Kurz nach halb neun brechen wir auf.



Auf dem Weg nach Salzburg Stadt beginnt es zu regnen. Wir fahren zum Flughafen und parken ... nicht beim hier zu sehenden Hangar 8, ...



... sondern beim Hangar 7 (von dem ich wegen des Regens kein Foto von außen mache).



Der Hangar bietet einerseits die Möglichkeit zu interessanten Architekturfotos und hat andererseits klarerweise mit Aeronautik zu tun.



Neben Flugzeugen ...



... sind auch Autos ausgestellt, ...



... hauptsächlich Rennwagen. Und wer es bis jetzt noch nicht gewusst hat, weiß spätestens durch folgendes Foto, welcher Getränkehersteller das Gebäude vor rund 15 Jahren errichten ließ.



Das nächste Foto zeigt keine Jefferies-Röhre vom Raumschiff Enterprise, sondern den Liftschacht, ...



... der zur sehenswerten Toilette im Untergeschoss hinunter führt.



Wie man an den Fotos im Hintergrund erkennen kann, wird Hangar 7 auch für Ausstellungen genutzt.



Das Gebilde links oben unter der Decke des Gebäudes ist übrigens eine Bar mit gläsernem Boden (heute leider nicht geöffnet).



Hier noch eine Überblicks-Aufnahme:



Nach einem kurzen Einkauf in einer Lidl-Filiale ist Mattsee im Norden des Bundeslands Salzburg unser nächstes Ziel. Eigentlich möchten wir die Stiftskirche besichtigen, finden in der Nähe aber keinen Parkplatz und haben keine Lust, im Regen von einem weiter entfernten Parkplatz in die Innenstadt zu marschieren. Wir essen zu Mittag. Da es laut Wettervorhersage heute nicht mehr zu regnen aufhören wird, beschließen wir, einen Ruhe-Halbtag einzulegen. In Obertrum am See halten wir noch kurz bei einer Apotheke und einem Tedi, dann fahren wir zurück nach Golling, wobei wir am Wiestalstausee vorbei kommen. Um 14:30 treffen wir im Hotel ein, und eineinhalb Stunden später gibt es Mohnstrudel, Guglhupf, Kaffee und Apfelsaft.



Mit Getränken (u.a. Cola, Bier, Orangensaft und noch einige mehr) kann man sich zwischen 9 und 21 Uhr selbst versorgen.



Um 18 Uhr wird das Abendbüffet geöffnet.



Ich esse Wiener Schnitzel mit Pommes, Reis und Gemüse, außerdem grünen Salat, ergänzt mit Bohnen- und Tomatensalat.



Beim Dessert greife ich natürlich auch zu. Vermutlich werde ich am Ende dieses Kurzurlaubs mindestens 5 Kilo zugenommen haben.



Unsere Route: 

 

Kilometerstand: 383 km (120 km gefahren).

30. September 2018

Golling, Tag 1 (30.9.2018)

Um 6:49 setzt sich Ludwig van Tourer in Bewegung. Wir fahren großteils auf Autobahnen bis Liezen. Bald danach biegen wir links ab zum Putterersee, wo wir Kaffee kochen und frühstücken.



Es ist noch recht kühl (in der Nacht dürfte es nur wenig mehr als 0 Grad gehabt haben), aber sobald man sich im Sonnenschein aufhält, wird die Temperatur durchaus angenehm. Über dem See liegt eine feine Nebelschicht.



In der Nähe von Altaussee kenne ich einen Parkplatz mit Blick auf den Loser und einem WC. Das ist unser nächstes Ziel.



Wir möchten dann zum Südufer des Hallstätter Sees fahren, aber der Beginn der Straße in Bad Aussee ruft - nicht nur bei uns - Verwirrung hervor. Die Straße ist nämlich zur Hälfte mit einem Baugitter blockiert, es gibt eine Ampel, die nicht eingeschaltet ist, ein Fahrverbotsschild für Fahrzeuge, die breiter als 2,75 m sind (gibt es so breite für den Straßenverkehr zugelassene Vehikel überhaupt?), und schließlich noch ein Fahrverbotsschild ohne Einschränkungen. Keiner der Fahrer mehrerer hier stehender Autos weiß, ob man trotzdem weiterfahren soll. Schließlich kommt ein Wagen aus der (gesperrten?) Straße, und der Fahrer teilt uns mit, dass die Baustelle weiter vorn nicht passierbar ist. Wir wenden, nehmen auf dem Weg zur Hauptstraße die falsche Abzweigung, müssen daher durchs Zentrum von Bad Aussee fahren und beschließen, einen kurzen Abstecher zum Grundlsee zu machen.



Danach fahren wir zum Nordende des Hallstätter Sees und weiter nach Gosau und zum Vorderen Gosausee. Die (erstaunlicherweise kostenlosen) Parkplätze in Seenähe sind voll, wir drehen daher bei der Talstation der Gosaukammbahn um und stellen uns auf einen rund 800 m entfernten Parkplatz (kein Verbotsschild für Wohnmobile, das heißt, hier kann man gut übernachten).



Wir beschließen, nochmals zum See zu fahren. Hier lasse ich meine Eltern aussteigen, dann fahre ich wieder zum Parkplatz und gehe zu Fuß zum See (bergauf, was mich zum Schnaufen bringt - ich muss mir unbedingt mehr Kondition zulegen).



Danach wird der Wagen wieder geholt, um die Eltern einsteigen zu lassen. Wir halten kurz vor Gosau Hintertal bei einem kleinen Stausee, wo wir serbische Bohnensuppe essen und die Sonne genießen.



Anschließend geht es weiter zum Hotel Torrenerhof in Golling, wo wir vier Nächte bleiben werden.



Auf dem Weg zum Gollinger Wasserfall mache ich ein paar Fotos.



Den Wasserfall sehe ich nicht, da ich zunächst Bilder im Internet anschauen möchte, ob er die Zutrittsgebühr von 3 EUR wert ist. Statt dessen trinkt Familie Zettl im Hotel Nachmittagskaffee und isst Donuts. Um 18 Uhr beginnt die Schlacht am all-inclusive-Büffet. Ich esse viel zu viel :-( (sorry, keine Fotos, da ich die Fotoapparate im Speisesaal nicht dabei hatte).

Unsere Route:



Kilometerstand: 263 km.


29. September 2018

Golling, Tag 0 (29.9.2018)

Als Geburtstagsgeschenke für die Eltern gibt es heuer einen mehrtägigen Kurzurlaub in Salzburg. Wir haben günstige Hotelzimmer in Golling gebucht (sogar All-inclusive) und werden uns morgen früh mit dem Reisemobil auf den Weg machen.

19. August 2018

Steiermark und Waldviertel, Tag 4 (19.8.2018)

Als ich um 6:45 den Vantourer verlasse, um Zeitungen zu holen, hat die Weltmeisterschaft bereits begonnen.



Um 7:40 verlasse ich Groß-Siegharts. Ich habe im Navi eine Tankstelle in St. Pölten programmiert, wo Diesel weniger kostet als in Bruck/Mur. Als ich einen Wegweiser zum Schloss Ottenstein sehe, biege ich ab - vielleicht gibt es am Parkplatz eine Toilette? Gibt es nicht, daher schieße ich ein Foto und fahre weiter.



Nach dem Tanken fahre ich über Mariazell nach Hause. Ich treffe um 11:25 ein.



Kilometerstand: 797 km (207 km gefahren).

18. August 2018

Steiermark und Waldviertel, Tag 3 (18.8.2018)

Ich stehe schon um halb 6 auf, um bei Sonnenaufgang den Start der Ballone zu einer Trainingsfahrt zu fotografieren.



Beim Frühstück überlege ich, was ich heute unternehmen werde. Ich möchte am späteren Nachmittag die Eröffnungsveranstaltung der Ballon-WM am Eventgelände sehen, aber den guten Parkplatz nicht verlieren. Deshalb beschließe ich, den Vantourer stehen zu lassen und eine Radtour zu unternehmen. Um halb 9 radle ich los, und 35 Minuten später erreiche ich Raabs an der Thaya. Vom Radweg aus hat man einen tollen Ausblick auf das Schloss.



Ich fahre weiter ins Zentrum und hänge das Fahrrad bei einem Museum an einen Fahnenmast. Leider ist der Hauptplatz in erster Linie ein Parkplatz.



Von der Brücke über die Thaya aus gesehen, spiegelt sich das Schloss im Fluss.



Wenn man zum Schlosseingang hinaufsteigt, gelangt man nach Oberndorf. Hier wurde neben dem Schloss eine Kirche errichtet.



Ich fahre wieder zurück, esse zu Mittag und ruhe mich aus (es ist zu heiß, um viel zu unternehmen). Um halb 3 mache ich mich zu Fuß auf den Weg zum Eventgelände (etwa 1,5 km vom Parkplatz entfernt). Das Programm beginnt mit Musik der niederösterreichischen Militärkapelle.



Die Flugshow wird vor allem von den Flying Bulls bestritten.



Eine Kunstflugmaschine wirbelt herum, dass einem vom Zuschauen schlecht werden könnte.



Es folgen diverse Ansprachen der Organisatoren und von Politikern (sowohl die Landeshauptfrau als auch der Innenminister lassen sich vertreten). Außerdem werden die 105 Piloten aus 34 Ländern vorgestellt.



Die Flaggen Österreichs und des Heißluftballon-Verbands werden von Fallschirmspringern gebracht.



Die Show endet mit zwei Segel-Fliegern, die ein Spiegel-Manöver (ein Flugzeug fliegt kopfüber, darunter das zweite) vorführen.



Kilometerstand: wie gestern.

17. August 2018

Steiermark und Waldviertel, Tag 2 (17.8.2018)

Eine Sommergrippe setzt die Hälfte unserer Reisegruppe außer Gefecht. Wir hängen noch eine Nacht zuhause an, dann beschließen wir, dass ich das schöne Wetter allein nutzen muss. Ich fahre um 9:15 ab, muss aber nach wenigen Kilometern beim Grünen See stoppen - der Gurt der Computer-/Fotobox war nicht befestigt. Wird langsam Zeit, eine Checkliste zu erstellen.



In Seewiesen bleibe ich kurz stehen, da die Luft heute so klar ist, dass ich unbedingt ein Foto machen muss.



Auf dem Weg nach Lunz sehe ich kurz hinter Neuhaus eine kleine Kapelle. Die Sonne brennt vom wolkenlosen Himmel. Es wird Zeit, die Sonnencreme zu verwenden. Außerdem beginne ich, den Blog zu schreiben, da das sonst am Abend zu viel Arbeit ist.



In Purgstall komme ich bei einem Hofer vorbei und nutze die Gelegenheit, ein paar Lebensmittel einzukaufen. Hier esse ich kurz vor 12 auch zu Mittag (Käseweckerl mit Rosmarinschinken).



Ich überquere die Donau bei Ybbs und fahre dann ein paar Kilometer flussaufwärts, ehe ich nach rechts abbiege. Kurz nach 13 Uhr sehe ich auf einem Hügel neben der Straße eine große Kirche. Es ist die Stiftskirche Waldhausen.



Kurz nach 3 treffe ich in Langschlag ein, wo Frederick, ein früherer Arbeitskollege und nun Pensionist, und seine Frau Aini seit ein paar Jahren wohnen. Ich stärke mich mit einem Espresso, dann zeige ich ihnen Ludwig van Tourer.



Um 4 breche ich wieder auf mit Ziel Groß-Siegharts. Auf der Suche nach dem Gelände der Ballon-WM fahre ich zunächst ein paar Kilometer im Kreis. Beim zweiten Mal parke ich am Ortsrand und fahre mit dem Fahrrad den Pfeilen auf dem Asphalt nach. Es sind einige Stände aufgebaut, aber wirklich los geht es erst morgen Nachmittag.



Ich radle ins Ortszentrum.



Auf dem Rückweg sehe ich plötzlich Ballone knapp über den Häuserdächern. 



So finde ich die Wiese, von der aus viele Ballone abheben (andere kommen offensichtlich aus Nachbarorten).



Fly me to the moon...



Meine Route:



Kilometerstand: 590 km (249 km gefahren).

15. August 2018

Steiermark und Waldviertel, Tag 1 (15.8.2018)

Eigentlich wollten wir einen Ausflug von Mittwoch (vielleicht sogar Dienstag Abend) bis Sonntag unternehmen, aber zwei unaufschiebbare Termine am Donnerstag führten dazu, dass wir umdisponieren müssen. Am Mittwoch steht nun ein Familienausflug am Programm, und am Donnerstag Abend werden wir zu zweit  zu einem (immer noch) verlängerten Wochenende aufbrechen. Um 6:45 machen wir uns auf den Weg und fahren nach Fohnsdorf, wo wir eine Frühstückspause einlegen.



Nach einem Fotostopp in Oberzeiring ...



... machen wir einen Abstecher ins Lachtal (oder heißt es nach Lachtal?).



Kurz danach halten wir beim Gellsee.



Die Burg Rothenfels bei Oberwölz ist sicherlich ein Foto wert.



Bald danach bietet unser Weg einen schönen Blick auf St. Peter am Kammersberg.



In Schöder besichtigen wir die Kirche.



Drei Kilometer weiter befindet sich nicht weit von der Straße entfernt der Günster Wasserfall, mit 65 m Fallhöhe der höchste Wasserfall der Steiermark. Hier essen wir zu Mittag.



Um 15 Uhr erreichen wir den Sölkpass. Von hier fahren wir weiter ins Ennstal und dann ohne weiteren Stopp über Liezen zurück nach Hause.



Unsere Route:



Kilometerstand: 341 km.