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13. August 2016

Kärnten, Tag 3 (13.8.2016)

Wir stehen wieder um 6:30 auf. Temperatur: 9 Grad, nur ein paar kleine Wolken am Horizont. Um 7:40 fahren wir ab in Richtung Heiligenblut. Nach einer WC-Pause bei der Mautstation beginnn wir um 8:40, die Mautstrecke hochzufahren.

 

Der erste wunderschöne Aussichtspunkt befindet sich beim Restaurant Kasereck in rund 1900 m Seehöhe.

 

Nächster Halt: beim Restaurant Schöneck nach der Abzweigung zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

 

Dann: der Wasserfall Fensterbach.

 

Das Glocknertor mit dem Großglockner:

 

Kurz vor der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe werden wir auf einen Parkplatz für Wohnmobile und Busse gewiesen. Von hier bringt uns ein Shuttle zum Restaurant (das erspart 124 Stufen und ein paar Minuten Fußweg). Dann sind noch rund 300 m bis zum Parkhaus und zur Gletscherbahn zurückzulegen, wobei wir einige Murmeltiere sehen.

 

Um 12:30 fahren wir mit der Gletscherbahn 144 Höhenmeter hinunter. Die Bahn wurde 1963 gebaut, wobei die Pasterze, der größte Gletscher der Ostalpen, damals bis zur Talstation reichte.

 

Nach einer Jause steigen wir einen steilen Weg hinunter (rund 100 Höhenmeter) und wandern dann ca. 1 km über den Gletscher (von dem hier wenig zu sehen ist, da er mit Geröll und Sand bedeckt ist) bis zu einer Abbruchkante des Eises.

 

Um 15:00 sind wir zurück beim Wagen und legen uns für ein Stündchen aufs Ohr. Dann fahren wir zum Hochtor an der Grenze zu Salzburg.

 

Nach einigen weiteren Fotostopps, u.a. bei der Fuscher Lacke und dem Fuscher Törl, nehmen wir die enge und steile Straße hinauf zur Edelweißspitze (ich hätte nicht den Mut dazu gehabt, hätte ich den Vantourer da hinauf lenken müssen). Um 18:40 essen wir hier zu Abend (heute kalte Küche) und beschließen, auf den Sonnenuntergang zu warten.

 

Um 20:25 fahren wir ab, Richtung Zell am See. Bald nach der Mautstation halten wir auf einem nicht asphaltierten Platz neben der Straße, da wir ziemlich müde sind.

12. August 2016

Kärnten, Tag 2 (12.8.2016)

Um 6:30 reißt mich der Wecker aus dem Schlaf. Es ist kalt (immerhin befinden wir uns auf 1100 m, und die Temperaturen in diesem Mittaugust sind auf herbstlichem Niveau), deshalb schalte ich erst die Dieselheizung ein und warte ein paar Minuten, bevor ich aufstehe. Es kommt aber bereits die Sonne.



Um 7:40 brechen wir auf in Richtung Bad Eisenkappel. Wir kommen an einem Brunnen und etwas später an einem Gemälde an einer Felswand vorbei.

 

In Bad Eisenkappel fotografieren wir zwei Kirchen. Im Inneren der ersten mache ich mehrere, immer weiter nach oben zeigende Aufnahmen - bin gespannt, ob Photoshop Elements daraus ein Vertikalpanorama erzeugen kann.

 

Wir nehmen dann eine abschnittsweise sehr enge Straße, ...

 

... die über den Schaidasattel führt.

 

Nach einigen weiteren Stopps erreichen wir um 11:30 Ferlach, wo wir in einem Eurospar das heutige Mittag- und Abendessen kaufen.

 

Danach fahren wir ein paar Kilometer weiter zum gebührenpflichtigen (2 Euro) Parkplatz bei der Tscheppaschlucht. Wir haben Glück, dass in der hintersten Ecke noch ein Platz für den Vantourer frei ist.

 

Nach dem Mittagessen (Weckerl mit Wurst und Käse, dazu ein hartgekochtes Ei) brechen wir um 12:45 zur Wanderung durch die Schlucht auf. Es ist bewölkt bei ca. 15 Grad, was sowohl fürs Fotografieren als auch fürs Wandern gute Verhältnisse sind.

 

Ein Höhepunkt ist die "Teufelsbrücke", die man über eine stählerne Wendeltreppe erreicht.

 

Kurz danach erreichen wir den 26 m hohen Tschaukofall.

 

Von hier gehen wir zum Gasthof Deutscher Peter. Hier müssen wir 40 Minuten bis zum 16-Uhr-10-Bus warten, der uns mehrere Kilometer bis zum Tscheppaschlucht-Parkplatz zurück bringt. Wir fahren dann ohne Unterbrechung (sieht man von einem zweiten Einkauf an diesem Tag ab, diesmal bei einem Hofer) via Klagenfurt, Villach und Spittal an der Drau in Richtung Großglockner. Während der nicht ganz 150 km langen Fahrt bekommen wir ein paar Regentropfen ab. Circa 20 km vor Heiligenblut halten wir auf einem Parkplatz, wo wir zu Abend essen.

 






11. August 2016

Kärnten, Tag 1 (11.8.2016)

In der Nacht hat es leicht geregnet, doch soll es heute im Süden Österreichs recht schön (wenn auch relativ kühl für Mitte August) werden. Wir kaufen beim Hofer Wanderschuhe und fahren dann zum Falle, wo der Batteriecomputer durch ein Modell von Büttner ersetzt werden soll.



Wir spazieren unterdessen die Maria-Gailer-Straße entlang durch Villachs "Business-Viertel".

 

Bei einem McDonald's essen wir zu Mittag.

 

Zurück bei Falle erfahren wir, dass der Batteriecomputer offenbar doch nicht der Grund der Elektrikprobleme ist. Jetzt werden die Solarpanels als Übeltäter vermutet, und es wird Ersatz geordert - ob's wirklich so ist, werden wir am 1. September erfahren.

 

Um 16 Uhr - weitaus später als geplant - verlassen wir Villach. Kurz vor Rossegg fahren mehrere Traktoren vor uns, die mit dem Reisemobil schlecht zu überholen wären. Wir bleiben daher stehen und besichtigen die Kirche.

 

Weiter geht es durch das Drautal nach Ludmannsdorf.

 

Über Bad Eisenkappel fahren wir dann viele enge Serpentinen hinauf auf den Seebergsattel in 1218 m Seehöhe. Hier befindet sich ein Grenzübergang nach Slowenien.

 

Auf der Rückfahrt halten wir bei einer Haarnadelkurve, wo zwei Bänke stehen ...

 

... und von wo wir Aussicht auf von der untergehenden Sonne beschienene Berge haben.

 

Hier essen wir zu Abend.




10. August 2016

Kärnten, Tag 0 (10.8.2016)

Erneut ein verlängertes Wochenende in Kärnten. Wir brechen kurz nach 18:30 auf. Nach Tanken und Einkaufen beim Hofer fahren wir ohne weiteren Aufenthalt nach Villach.

31. Juli 2016

Kärnten, Tag 4 (31.7.2016)

In der Nacht hat es geregnet, aber am Morgen ist das Wetter wieder okay (allerdings nähert sich von Westen bereits die nächste Regenfront).

 

Nach dem Frühstück fahren wir nach Seeboden am westlichen Ende des Millstätter Sees.

 

Als ich 10 war, haben wir hier einen zweiwöchigen Urlaub verbracht. Abgesehen vom Ortsnamen ist davon aber nichts mehr in Erinnerung geblieben.

 

Fast am östlichen Ende des Sees halten wir für einen letzten Fotostopp.

 

Kurz vor der Turracher Höhe bleiben wir auf einem Parkplatz stehen und essen zu Mittag.

 

Danach geht es zurück in die Steiermark.

30. Juli 2016

Kärnten, Tag 3 (30.7.2016)

Heute kein Alarm, aber das iPad weckt uns um 6 Uhr. Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Hermagor. Den ersten Fotostopp legen wir kurz vor 8 bei der Kirche in St. Stefan im Gailtal ein.

 

Am Pressegger See sehen wir auf einem Hügel eine nette kleine Kirche.

 

In Hermagor besichtigen wir das Zentrum. Der Rückweg führt uns etwas bergauf, so dass wir die Stadt auch von oben fotografieren können.

 

Anschließend fahren wir nach Techendorf, von wo uns ein Sessellift in 1330 m Seehöhe bringt.

 

Eine etwas mehr als eine Stunde dauernde Wanderung führt uns auf den 1473 m hohen Mittagsnock.

 

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Abstecher zur Nagleralm, die nur 10 Gehminuten von der Bergstation des Sessellifts entfernt ist.

 

Nach der anstrengenden Wanderung bei großer Hitze sind wir zu müde, um uns noch weitere Orte am Weissensee anzusehen. Wir fahren ins Drautal. An der schmalen, wenig befahrenen Straße nach Amlach halten wir auf einem Parkplatz und essen zu Abend.

29. Juli 2016

Kärnten, Tag 2 (29.7.2016)

Eine Sirene weckt mich um 5:45 - jemand hat vergessen, dass man Fenster und Dachluken nicht öffnen darf, wenn die Alarmanlage des Vantourer eingeschaltet ist ;-)

 

Nach dem Frühstück machen wir uns kurz nach halb 8 auf den Weg. Nach ein paar Kilometern erreichen wir Bad Bleiberg. Wir stellen den Vantourer auf einem Parkplatz ab und spazieren durch den Ort.

 

Unser heutiges Ziel ist das Ostufer des Weissensee. Auf dem Weg dorthin halten wir mehrmals in kleinen Orten, um zu fotografieren.

 

Die Windische Höhe, ein 1100 m hoher Pass, erreichen wir um 10:30. Wir überlegen kurz, hier in einem Gasthaus zu Mittag zu essen, aber dafür ist es noch zu früh.

 

Statt dessen essen wir im Gasthaus Dolomitenblick am östlichen Ende des Weissensees. Das Tagesmenü besteht aus Suppe, Dorsch mit Erdäpfelsalat und Eis mit Schlag.

 

Der rund 12 km lange und 1 km breite Weissensee liegt in 930 m Seehöhe. Vom Ostufer aus gibt es keine Straße, um ihn zu umrunden. Wir holen die Campingstühle aus dem Wagen und machen bis kurz vor 15 Uhr Siesta. Dann begeben wir uns an Bord der MS Alpenperle.

 

Die Schiffsfahrt führt fast bis ans westliche Ende des Weissensees nach Techendorf. Weiter könnte das Schiff nicht fahren, da die Brücke, die hier das Nord- mit dem Südufer verbindet, zu niedrig ist.

 

Auch auf der Fahrt zurück legt die Alpenperle an sechs Stationen an, wo Fahrgäste das Schiff verlassen oder betreten können.

 

Neben einem kostenpflichtigen Badestrand gibt es am Ostufer des Weissensees auch einen kleinen Bereich, wo man ohne Gebühren ins Wasser gelangt. Um 18 Uhr schwimmen wir ein wenig und legen uns dann ins Gras.

 

Um 19 Uhr essen wir am Parkplatz zu Abend.

 

Anschließend schießen wir ein paar Sonnenuntergangs-Fotos.

 

28. Juli 2016

Kärnten, Tag 1 (28.7.2016)

Da die Elektrik des Vantourer etwas spinnt, lassen wir den Wagen in der Werkstatt des Händlers Falle. Wir bekommen einen Ford Transit und fahren nach Klagenfurt, wo wir Minimundus besichtigen.

 

Warum eigentlich wollen wir im September nach Italien fahren, wenn wir hier auf kleinstem Raum den Petersdom ...

 

... und den schiefen Turm von Pisa sehen können?

 

Und dazu noch den Eiffelturm, ...

 

... die chinesische Mauer ...

 

... und ... und ... und ...

 

Nach der Besichtigung essen wir im Minimundus-Selbstbedienungsrestaurant ein spätes Mittagessen. Als wir uns auf den Weg nach Villach machen (mit einem Umweg über das Rosental und den Faaker See), beginnt es zu regnen. Um 16 Uhr kaufen wir bei Falle ein, dann gehen wir runter zur Werkstatt, wo noch fleißig gearbeitet wird - bis schließlich die Ursache der Probleme entdeckt wird: eine der beiden Bordbatterien ist kaputt. Außerdem ist der Batteriecomputer, den ich besorgt hatte, nicht in Ordnung, er zeigt nicht die tatsächliche Stromstärke an, sondern irgendwelche Fantasiewerte.

Gegen 18:30 fahren wir zu einer Hofer-Filiale, besorgen uns das Abendessen und machen uns auf den Weg in Richtung Bad Bleiberg. Zur Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit übernachten wir auf einem Parkplatz neben der wenig befahrenen Straße.

27. Juli 2016

Kärnten, Tag 0 (27.7.2016)

Wir brechen um 18:30 auf und fahren non-stop nach Villach.