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4. März 2013

Paris, Tag 3 (4.3.2013)

Heute stehen die Disney-Freizeitparks auf dem Programm. Mit der Schnellbahn braucht man ca. 45 Minuten, um sie zu erreichen. Die Eintrittskarte für beide Parks habe ich noch in Wien via Internet gekauft.

Gleich nach Betreten des Walt Disney Studios Parks um 10 Uhr stelle ich mich beim "Tower of Terror" an. Es ist ein eigenartiges Gefühl, als beim "Absturz" mit dem Aufzug meine Fototasche plötzlich vom Boden abhebt und schwerelos vor mir schwebt.

Nach "Animagique" (eine Musicalshow mit Donald und bekannten Songs aus Disney-Filmen) steht eine Stunt-Show auf dem Programm.

Außerdem sehe ich "Cinemagique" (ein 30-Minuten-Film, in dem Martin Short in verschiedene Filmklassiker gebeamt wird) sowie "Stitch Live!" an. Letzterer fährt gemeinsam mit Lilo auch bei der Parade mit.

Nach viereinhalb Stunden wechsle ich ins größere Disneyland, wo ich mich mit einem Sandwich stärke.

Ich besorge mir ein Fastpass-Ticket für "Space Mountain", mit dem man zur aufgedruckten Zeit die Warteschlange umgehen kann.

In der Zwischenzeit mache ich einen Rundgang durch Disneyland. In der Mitte befindet sich das Dornröschenschloss.

Ein Tag in Disneyland kann recht anstrengend sein :-)

Als ich zu "Space Mountain" zurück komme, ist diese Attraktion wegen technischer Probleme geschlossen (technische Probleme bei einer Achterbahn klingt nicht sehr vertrauenserweckend - ob da gerade die Überreste eines Passagiers, dessen Halterung aufgegangen ist, von den Schienen gekratzt werden?). Ich stelle mich bei "Phantom Manor" an, da hier die Wartezeit mit "nur" 30 Minuten angegeben ist (statt 45 bis 75 Minuten, die ich anderswo gesehen habe). Tatsächlich dauert es 50 Minuten, bis ich die Fahrt durchs Geisterhaus antreten kann.

Ich komme danach gerade rechtzeitig zur Parade der Disney-Charaktere.

Anschließend mache ich doch noch die Fahrt mit der "Space Mountain" Achterbahn (obwohl mein Fastpass-Ticket abgelaufen ist, werde ich eingelassen) und bin froh, sie überlebt zu haben. Außerdem schaue ich "Captain Eo" an, einen 20minütigen 3D-Film von George Lucas und Francis Ford Coppola mit Michael Jackson. Der Film hat mehr als 25 Jahre auf dem Buckel und ist mit seiner überholten Tricktechnik ein nostalgisches Erlebnis (was durch eine Kodak-Werbung im Warteraum noch verstärkt wird). Um 20 Uhr schließlich geht der Tag mit einer Show beim Dornröschenschloss (inkl. Feuerwerk) zu Ende.

 

3. März 2013

Paris, Tag 2 (3.3.2013)

Kurz nach 8 Uhr verlasse ich das Hotel und gehe zur Metro. Mein erstes Ziel ist der Place de Charles de Gaulle mit dem Arc de Triomphe.

Danach fahre ich zum Place de la Concorde, in dessen Mitte ein 3000 Jahre alter Obelisk aus Ägypten steht.

Durch den Park Jardin des Tuileries spaziere ich zum Louvre, auf dessen Haupteingang in der gläsernen Pyramide sich eine rund 300 m lange Menschenschlange zubewegt (vielleicht weil am ersten Sonntag jedes Monats der Eintritt kostenlos ist?).

Bei dem recht schönen (aber im Schatten bzw. bei Wind ziemlich kalten) Wetter habe ich wenig Lust auf einen Museumsbesuch. Statt dessen fahre ich mit der Metro zum Hotel de Ville und gehe zum Centre Pompidou. Auch hier stehen die Museumsbesucher Schlange (etwas kürzer als beim Louvre).

Die Metro bringt mich dann zum 209 m hohen Wolkenkratzer Tour Montparnasse. Im Panoramarestaurant im 56. Stock esse ich ein Sandwich, dann steige ich drei weitere Etagen zur Aussichtsterrasse hinauf. Leider ist es ziemlich dunstig. Der im Foto zu sehende Park ist der Jardin du Luxembourg. Hinter dem Palais du Luxembourg ist noch Notre-Dame zu erkennen.

Die Gleise des Bahnhofs Gare Montparnasse wurden mit einem Park überbaut: dem Jardin Atlantique.

Anschließend fahre ich mit der Metro zur Station Trocadero am rechten Seineufer. Ich überquere den Fluß auf der Brücke Pont d'lena und gelange zum Eiffelturm.

Mein letztes Tagesziel ist der moderne Stadtteil La Defense mit dem 110 m hohen Bürogebäude Grande Arche.

Die Wettervorhersage sieht jetzt bereits am Mittwoch Regen voraus. Aber wenigstens wird es wärmer, denn bisher war die Temperatur noch nicht frühlingshaft.

2. März 2013

Paris, Tag 1 (2.3.2013)

Wecker um 3:30. Abflug um 6:10. Morgengrauen hat eine doppelte Bedeutung.

Ankunft in Paris kurz nach 8. Ich besorge mir Öffi-Netzkarten und fahre - zuerst wegen Bauarbeiten mit einem Bus im Schienenersatzverkehr, dann mit der Schnellbahn - zum Gare du Nord, von dem es nicht weit zum Hotel "Aris Nord" ist. Dort treffe ich um 9:45 ein.

Da das Zimmer noch nicht bezugsfertig ist, lasse ich den Koffer im Hotel und mache mich zu Fuß auf den Weg zum Montmartre. Hier besichtige ich das Sacre-Coeur.

Danach folge ich der im Reiseführer empfohlenen Route.

Der Weg führt an der Windmühle des Moulin Rouge vorbei.

Um 13:45 bin ich - mit einigen Lebensmittels aus einem nahen Supermarkt - zurück im Hotel. Kurz vor 3 breche ich wieder auf und fahre mit der Metro bis zur Seine. Hinter der Brücke Pont-Neuf sehe ich zum ersten Mal den Eiffelturm. Paris liegt den ganzen Tag unter einer hartnäckigen Hochnebeldecke.

Auf der Seineinsel Ile de la Cite komme ich am Place Dauphine vorbei.

Innerhalb des Justizpalasts liegt die Kapelle Sainte Chapelle. Ich stelle mich am Ende einer ca. 100 m langen Menschenschlange an, um sie zu besichtigen.

Ebenfalls auf der Ile de la Cite befindet sich Notre-Dame.

Danach spaziere ich über die Nachbarinsel Ile Saint-Louis und zurück zum rechten Seine-Ufer. Vor dem Hotel de Ville, dem Pariser Rathaus, befinden sich ein Eislaufplatz und ein Karussell.

Zuletzt gehe ich zum Louvre, um die berühmte gläserne Pyramide zu fotografieren.

 

1. März 2013

Paris, Tag 0 (1.3.2013)

Ein neues Kapitel in meinem Reiseblog: Morgen früh (so früh, dass es eigentlich noch Nacht ist) fliege ich für eine Woche nach Paris.

Die Wettervorhersage sieht ziemlich gut aus, wenn's tatsächlich so eintrifft, gibt es erst am letzten Tag leichten Regen.

 

2. November 2012

Berlin, Tag 6 (2.11.2012)

Am Morgen hab' ich noch einen Koffer in Berlin, nämlich im Hotel, während mir ein halber Tag für ein letztes Sightseeing bleibt. Ich fahre mit der U2 ein paar Stationen stadtauswärts zum Sophie-Charlotte-Platz.

Von hier führt die Schloßstraße (nach neuer Rechtschreibung würde man Schlossstraße schreiben) bis zum Schloss Charlottenburg, das im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört, danach aber wieder aufgebaut wurde.

Ich wandere durch den Schlosspark bis zum 1788 erbauten Teehaus Belvedere...

... und komme am Rückweg am Mausoleum vorbei.

Gegen Mittag fahre ich mit der U-Bahn zur Station Zoologischer Garten. Ich esse bei McDonalds am Kurfürstendamm einen Burger und spaziere dann den "Kudamm" hinunter.

Armani, Louis Vuitton etc. sind Läden, die ich mir nur von außen ansehe.

Auch einen ersten Wiener gibt es in Berlin.

Am Nachmittag hole ich den Koffer aus dem Hotel und fahre mit dem Bus zum Flughafen. Nach einem ruhigen Flug treffe ich kurz vor 20 Uhr in meiner Wohnung ein.

 

1. November 2012

Berlin, Tag 5 (1.11.2012)

Wenn man den Reichstag besichtigen will, muss man sich ein paar Tage zuvor via Internet registrieren. Ich habe einen Termin für heute 8 Uhr 30 bekommen. Wegen der strengen Kontrollen lasse ich Rucksack und Stativ im Hotelzimmer und nehme nur die Fototasche mit. Die ganzen Umstände zahlen sich auf jeden Fall aus, die gläserne Reichstagskuppel ist ein beeindruckendes Stück Architektur.

Anschließend gehe ich noch einmal zum Brandenburger Tor und zum Holocaust-Mahnmal.

Um 10 Uhr öffnet der "Ort der Information" unter dem Stelenfeld. Per Audioguide und Schautafeln mit Texten und Bildern wird den Besuchern hier das Grauen des Holocaust vermittelt.

Inzwischen hat es angefangen zu regnen. Ich beschließe, heute einen Ruhetag einzulegen. Im Hauptbahnhof esse ich im Food Court eine Currywurst mit Pommes Frites (mit der Welcome Card bekommt man 25 % Rabatt).

Ich fahre zum Potsdamer Platz und kaufe eine der letzen noch erhältlichen Eintrittskarten für das Musical "Hinterm Horizont" (ebenfalls um 25 % verbilligt). Dann sehe ich mir "Skyfall" im Cinemaxx an.

Das Musical, "so 'ne geile East-West-Side-Story" mit Songs von Udo Lindenberg, beginnt um 19 Uhr und dauert inkl. Pause etwas länger als drei Stunden.